3 Anzeichen, dass das Kurzprogramm nicht ausreicht

Veröffentlicht von

Das Kurzprogramm bei der Spülmaschine – nicht immer ideal

Geschirrspülmaschinen gehören in erstaunlich vielen Haushalten noch nicht zum Standardinventar. In Berlin oder anderswo – es wird sehr oft noch per Hand gespült. Wer edle Wein- oder Likörgläser aus Kristallglas sein Eigen nennt, mag diese vielleicht ungern in die Spülmaschine geben, wo er oder sie nicht weiß, was hinter der verschlossenen Spülmaschinentür passiert. Für das normale Alltagsgeschirr allerdings sollte der Geschirrspüler eigentlich ein Muss sein. Sollte jedoch mal der Geschirrspüler defekt gehen und sie muss von einem Reparatur Dienst repariert werden, gibt es in Berlin sehr viele Anlaufstellen.

Die Spülmaschine spart – aber bitte nicht am falschen Fleck

Jeder Geschirrspüler besitzt eine Sparfunktion, ein sogenanntes Kurzprogramm. Dabei wird auf zwei grundlegende Dinge verzichtet. Zum einen wird das Spülwasser nur wenig aufgewärmt, selten über 40° C. Zum anderen besitzt jede Spülmaschine eine Trockenfunktion, bei der der Innenraum stark erhitzt, und gleichzeitig die Feuchtigkeit aus der Luft herauskondensiert und abgepumpt wird. Dieser Trockenvorgang verbraucht einiges an Energie und wird beim Kurzprogramm weggelassen.

Geschirrspüler: Nach dem Kurzprogramm ist das Geschirr noch nass

Wer nicht die Zeit hat – oder die Lust dazu – das Geschirr hinterher mit dem Geschirrtuch zu trocknen, für den ist das Kurzprogramm das falsche.

Das Kurzprogramm ist nur für leicht verschmutztes Geschirr

Der Geschirrspüler vollbringt beim Reinigen des Geschirrs ein kleines Wunder. Essensreste sind in zwei grundverschiedene Arten aufzuteilen. Da sind die stärkehaltigen Verschmutzungen wie von Mehl und Eiern – diese dürfen nicht zu heiß gespült werden, da sonst das Eiweiß gerinnt und nur noch schwer zu entfernen ist. Auf der anderen Seite sind da fetthaltige Substanzen wie von Fleisch oder Salatöl. Für diese kann die Temperatur nicht hoch genug sein. Im normalen Spülgang gelingt es der Maschine, beide Sorten zu entfernen. Wenn noch Fettreste und Schlieren auf dem Geschirr sind nach dem Kurzprogramm, dann ist dieses nicht heiß genug.

Spülen im Kurzprogramm ist nicht keimfrei

Unsere Mitmenschen in Berlin mögen sauberes Geschirr. Dazu gehört, dass Viren, Bakterien und sonstige Einzeller zuverlässig entfernt werden. Vollständige Sterilisation erfordert Temperaturen deutlich über 60° C. Davon ist das Kurzprogramm weit entfernt. Wer also von wirklich sicher keimfreiem Geschirr essen möchte, der muss auf jeden Fall eins der Hauptprogramme wählen.
Wenn das Kurzprogramm – aber auch keines der anderen Programme – nicht zufriedenstellend reinigt, dann kann auch ein Defekt vorliegen. In Berlin gibt es Servicecenter, die Geschirrspüler reparieren können.

Hätten Sie es gewusst?

Wer die gleiche Menge Teller, Tassen oder Gläser von Hand spült, verbraucht im Schnitt 2,5 Mal so viel Wasser, wie der Geschirrspüler. Davon abgesehen muss hinterher noch die Spüle gereinigt werden, was weiteres Wasser verbraucht. Schließlich ist auch das sanfteste und hautschonendste Spülmittel ein Emulgator, der die Haut angreift, und die schützende Fett- und Talgschicht ablöst. Schließlich entsteht beim Spülen von Hand auch gerne einmal Bruch.

Warum nicht jeder in Berlin einen Geschirrspüler hat

Reparieren ist nicht jedermanns Sache in Berlin. Auch deshalb spülen in Berlin manche Menschen das Geschirr von Hand. Die Angst, die Maschine in eine Reparatur geben zu müssen, oder in Berlin jemanden zu finden, der die Maschine günstig reparieren kann, ist nicht das einzige. In Unkenntnis der Tatschen scheuen viele den Strom- und Wasserverbrauch.